1.Tag.  -Freitag

 

Ich und ein Kollege aus dem Motorradclub hatten über den Jahreswechsel 1993/94 beschlossen eine Tour durch die Türkei nach Syrien und weiter bis nach Jordanien ans Rote Meer und wieder zurück zu machen. Das war eine Tour voller Abenteuer wie wir später feststellen mussten, aber noch wissen wir davon ja gar nichts. Anfang Mai packte ich meine DR-Big und machte mich auf nach Venedig, wo ich auf die Fähre nach Izmir musste.  Achim mein Mitfahrer fliegt am Samstag nächster Woche mit seinem Motorrad per Luftfracht nach Antalya. Die ersten Woche bin ich alleine.  Die Anfahrt über die Autobahn bis Lienz in Österreichwar lang und ich war ziemlich fertig, als ich in einem kleinen Hotel eincheckte. Ich habe mich schnell umgezogen eine kurze rituelle Waschung und auf gehts ins Restaurant mir den Bauch vollschlagen.  Müde falle ich schon gegen 21.00 ins Bett.

 2.Tag -Samstag

 

Viel zu schnell war die Nacht wieder um. Grmpf*.   Doch ich hatte ja heute noch viel vor. HeuteMittag wollte ich in Arabba im Hotel Evaldo sein. Über das Defereggental und dem Stallersattel und der Strasse zum Kronplatz bin ich in die Dolomiten gefahren und habe im Hotel Evaldo in Arabba  Quartier bezogen,  Das Hotel war günstig. Dank des Tourenfahrer Rabattes habe ich nur 65DM mit HP die Nacht gezahlt. Nach dem ich mich Frisch gemacht hatte bin ich zur obligatorischen Sellarunde aufgebrochen. Das Wetter war gut und ich konnte die herrlichen Rundblicke auf die Berglandschaft in vollen Zügen geniessen. Wider zurück am  Hotel erwartete mich ein gigantisches Abdendessen. Natürlich habe ich wieder viel zu viel gegessen und schleppe mich mit drückendem Magen auf mein Zimmer.

 

3.Tag Sonntag

 

Heute Abend gehe ich in Venedig auf die Fähre nach Izmir. Da es nicht so Weit ist lasse ich mir etwas Zeit und Früstücke in aller Ruhe. Ich checke aus und steige auf die Big. Ich folge der SR48 bis nach Cortina d' Ampezzo und biege dort auf die SS51 nach Süden. Nach dem ich den hochalpinen Bereich verlassen habe wird die Landschaft wieder langweiliger und ich fresse nur noch die Kilometer und, es wird wärmer. Sogar so warm das ich Anfange zu schwitzen. Ich halte Hektisch an und ziehe erstmal einige Lagen Unterkleidung aus. Puh gleich besser. Bei Conegliano gehe ich auf die A27 Richtung Venedig, das ich gegen 14:30 erreiche. Nach einigem Verfahren und ein paar Wutausbrüchen meinerseits finde ich den Fährhafen. Ich habe noch bis 18:00 Zeit bis ich auf die Fähre der Turkish Maritim Lines kann  und mir einen kleinen Imbiss gönne. Aber die Preise..... Ich schaue mich noch ein wenig im Hafen um und döse noch ein bisschen im Schatten des Mopeds. Was cool war, gegen 18:00 waren noch kaum Fahrzeuge da. Ich denke es sind insgesamt so 200 Personen da die auf die Fähre warten. Ich treffe noch Frank auf einer  XT600 und Taifun auf einer Kawa Vulcan, die auch in die Türkei wollen. Wir kamen schnell ins Gespräch und beschlossen die Zeit gemeisam an Deck zu verbringen. Das wird ein Spass! Um 18:00 wurden die Barken beiseite gezogen und wir durften an Bord. Motorräder als Erste Yeehaw! Die Fähre fährt in knapp 72h von Venedig nach Izmir (jetzt fährt sie nur noch von Brindisi aus.). Ich habe mir eine Kabine gegönnt mit Vollpension. Die Kabine habe ich zügig geentert, mir das leichte Biertrinkergewand angezogen und mich am Heck des Schiffes an der dortigen Bar beim Pool niedergelassen. Frank und Taifun kamen etwas später. Gegen 19:00 legten wir ab und genossen den Blick auf das vorbeiziehende Venedig. Mein Buffetplatz war für 20:30 reserviert. Lecker und Vielfältig war es, wobei mir die Skandinavischen Buffets da mehr zusagen. Reichlich angetrunken gehe ich um 2:00 ins Bett. Ob ich Morgen das Frühstück schaffe weis ich nicht, geht aber bis 10:00.

 

 

4+5.Tag auf See

 

Ich schaffte es doch noch rechtzeitig zum Frühstücksbuffet. Den Rest des Tages verbrachten wir drei Frank, Taifun und ich an Deck und sahen der vobei ziehenden Küste Kroatiens zu. Unterbroch wurde unser sightseeing nur durch Würfeln, quatschen und Essen. am 2.Tag auf See stellte sich eine  gewisse Langeweile ein die bis zum Höhepunkt des Tages der Durchfahrt diúrch den Kanal von Korinth anhielt. Der Kanal wurde in den Jahren 1881-1893 erbaut und ist ca 6,4km lang. Er verbindet den Saronischen Golf mit dem Golf von Korinth und erspart der Schiffahrt die Umfahrung des Peloponnes und somit fast 400km Seeweg. Die Durchfahrt ist recht spektakulär, unsere Fähre hat zu beiden Seiten kaum mehr als 2m Platz bis zur Kanalwand. Ich bin begeistert. bei der Ausfahrt aus dem Kanal wird es langsam Dunjkel. Heute werde ich früher in die Koje und weniger trinken da wir morgen gegen 10:00 in Izmir anlegen.

6.Tag Mittwoch

 

Ankunft in Izmir, heiss ist es heute hier ich sehe kein Thermometer, aber so mindestens 28°C werden es sein. Na das wird lustig gleich auf dem Mopped. Die Einreise gestaltet sich wie immer problemlos nur Taifun mit seiner Vulcan wird genauer gefilzt. Heute wollte ich bis nach Ölü Deniz kommen. Bin gespannt ob das funzt.  Es sind 365 km: Auf dem Campingplatz in Ölü Deniz wollte ich einen 'Tag pausierern bevor ich am Freitag bis nach Side zu meinen Freunden Atakan und Mehmet fahre.  Ich folge der D550 nach Süden. Ich muss mich zuerst wieder an den türkischen Verkehr  gewöhnen, wer Hupt gewinnt wer Anhält ist selbst Schuld. So wird fast jede rote Ampel ignoriert und wehe wer es wagt an einer roten Ampel anzuhalten, führt das zu Schimpfkannonaden der türkischen Fahrzeuglenker. Wenn man sich erst an das gewöhnt hat, klappt es erstaulich gut. Ein kleiner Tip noch, meidet Augenkontakt mit entgegen kommenden Fahrern. tut man das heisst das soviel wie  ich halte an und der andere darf fahren. Naja es geht, das Problem dürfte sein nicht in Europa genauso zu fahren. In Belevi werde ich von der Polizei angehalten, nicht weil ich zu schnell fuhr oder rücksichtslos überholt hätte, nein die wollten sich nur mein Motorrad ansehen.  Die Landschaft ist ein bisschen eintönig, durch endlose Felder fahre ich. Im weiteren Verlauf der D550 passierere ich Aydin und lasse später die Marmaris Halbinsel rechts liegen.  die Landschaft wird schlagartig besser, man kommt in die ersten Ausläufer des vorderen Taurus. An einem der typischen Strassen Restaurants halte ich an  und Stärke mich ein wenig, Getreu des Mottos "Peel it , boil it , cook it, or forget it" , lasse ich den Salat stehen und greife stattdessen zu gekochtem Gemüse mit Fleisch und Reis, dazu Trinke ich Cola aus der Dose. eine Magendarm Geschichte möchte ich mir nicht aufhalsen. So gegen 18:00 erreiche ich  kurz nach Fethiye  den Campig Platz in Ölü Deniz. Sehr einfach aber direkt am Meer. Ich werde wie ein Mann vom Mond betrachtet als ich auf den Campingplatz rolle. Nach dem einchecken baue ich schnell das Zelt auf und mache mich Strandfertig. Der Strand von Ölü Deniz ist schon super herrlich Türkis farbenes Wasser und Kristallklar. Ich stürze mich in die Fluten und uii ....Anfang Mai ist das doch noch nicht so warm wie ich dachte. Abends auf der Resataurant Terrasse lerne ich Cindy und Nomi 2 Backpackerinnen aus Australien kennen. Beide Bild hübsch, blond und entsprechen meinem Beuteschema. wir verabreden uns den Abend zusammen zu verbringen und gehen nach dem Essen noch in die Stranddisco...... Bis Morgen 

6. Tag Donnerstag

 

Heute hab ich einen Ruhetag und kann mir die Ruhe antun, naja erstens kommt es anders zweitens als man denkt, Cindy und Nomi wollen sich heute die  Lykischen Felsengräber in Fethiye anschauen und ich werde "überredet" mit zu kommen. Da wir zu dritt nicht auf das  Motorrad passen (ware ganz schön eng geworden, hätte mir aber bestimmt gefallen ;) ) Chartern wir ein Taxi. Was soll ich sagen was für eine Eierfeile dieses Auto war. Es war ein uralter teilzersörter türkischer Nachbau eines Fiat Mirafori. Die Bremsen, was für Bremsen, er verzögerte aber am besten bremst schon 1 Kilometer vor der nächsten Kreuzung und kommt mit viel Gluck an der übernächsten Kreuzung zum stehen. Das ist jetzt zwar masslos übertrieben aber so habe ich es subjektiv emfpunden.  Nomi saß vorne beim Fahrer und ich saß hinten mit Cindy auf den Rücksitzen. Die Felsengräber sieht man schon vom weiten sie sind in eine Felswand aus dem vollen geschlagen worden, die Datierung lässt sich bis in 4. Jahrhunder vor Christus zurück verfolgen. In Jordanien habe ich in Petra fast am roten Meer was ähnliches gefunden, aber das weis ich noch gar nicht.

Nach der Fotosession kamen wir einhellig überein uns ein anderes Transportmittel zu nehmen den Dolmus nach Ölü deniz. Sehr angenehm. und preiswert. Auf der Terasse des Restaurants erholten wir uns ein wenig und die Mädels schwenkten auf Bier um. Man was können die Saufen. Ich habe die Fahne der Deutschen Biertrinker auch hochgehalten und mitgehalten. Ziemlich betrunken sind wir dann noch zum Strand und wollten schwimmen gehen... 

 

7. Tag Freitag

 

Wann und wie ich in mein Zelt gekommen bin weis ich nicht mehr, aber die Sonne brennt schön auf mein Zelt und es ist drückend heiss. Schnell raus unter die Dusche. auf dem Weg zur Dusche kommt mir Nomi entgegen sie sieht auch noch ziemlich verkanutscht aus. Sie sagt mir das Cindy immer noch nicht unter den lebenden ist. Naja erstmal Duschen ich beeile mich denn ich will ja heute noch nach Side zu Atakan und Mehmet ins Nergiz Motel. Bevor ich Frühstücke packe ich mein Campinggeraffel ein und muss dann nochmal kurz ins Waschhaus und micht noch einmal frisch machen. Als ich am Früstückstisch sitze tauchen noch die beiden Mädels auf. Cindy ist noch nicht wirklich ansprechbar. Ich verabschiede mich von den beiden und wir verabreden uns Ende nächster Woche in Göreme in Kappadokien zu treffen. Bin gespannt ob das klappt. Ich bin ein bisserl traurig weil ich hier eine schöne Zeit hatte, aber andererseits bin ich auch froh meine Freunde heute Abend wieder zu sehen. Ich schwinge mich auf die Big winke noch einmal und starte den Motor, auf gehts.

Ich folge der Küstenstrasse bis nach Myra und schaue mir die Wirkungsstätte vom Heiligen st Nikolaus an ,der hier Bischof gewesen ist ((ca. 270-326 n.Chr.) und auf dem die Sage von unserem christlichen Nikolaus zurück geht. Sehr Interessant, leider ist sein Grab leer.

Als ich Antalya erreiche bin ich erstmal platt, was für eine riesige Stadt das geworden ist. Ich kämpfe mich durch das Tohuwabohu durch und  habe emdlich  den Airport hinter mich gelassen habe an dem Achim am Samstag landet, wird es ruhiger und mein Stresspegel sinkt. Side liegt 70km südlich von Antalya und die Fahrt dahin kann ich fast geniessen, nur die stinkenden qualmenden LKWs  vermiesen mir die Fahrt. Wer hier über Feinstaub belastung sich eriefert sollte mal dort gewesen sein. Das war echt übel und hier in Deutschland ist das nur ein Witz-

Gegen 17:30 erreiche ich das Negiz Motel in Side, nur Atakan ist da und Mehmet besucht seine Eltern in Afyon nördlich von Antalya. Wir freuen uns endlich wieder zu sehen. Frank mit seiner XT ist noch nicht da nur Taifun mit seiner Vulcan ist in Side. Noch eine Dusche ein leckers Essen und ich falle Todmüde ins Bett.

8. Tag Samstag

 

Heute ist  lange auschschlafen angesagt ichmuss erst um 14:30 in Antalya sein, Achim landet heute. Atakan macht mir noch ein leckeres Frühstück "Menemen" obwohl es schon nach 10:00 ist. Faul sitze ich im Garten am Pool geniesse das Essen und das nichts tun. Es sind ca. 70 km bis zum Antalya Flughafen. Ich rechne mal so mit 1,5h Fahrtzeit. Ich plane so gegen halb eins los zu fahren. dann habe ich noch genug Sicherheit.

Ich muss noch einmal unterwegs Tanken, bei dem Riesen Tank der Big fahre ich Achims Tank an seiner CX500 Euronduro fast zweimal leer.

Es ist heiss und ich habe nur den kleinen Rüstschtz angelegt, Jeans, MoppedJacke und Helm. Wir haben ja heute nichts großes mehr vor. Die Fahrt selbst ist auf der großen Lanstrasse eher unspektakulär. Ich atme den Qulam der türkischen "Vorkriegstrucks" ein und überhole ein paar mal nicht unriskant. *pfeif*flöt* Ich freue mich Achim wieder zu sehen. Ich brauche für die 70km inkl. der Tankpause ca. 1h15. Bin also viel zu früh hier. Naja ich hatte schon mal mit Mahmut  kurz hinter dem Flughafen ein leckeres Mittagessen gehabt, also biege ich hier ein und lasse mir ein Biberdolma mit Reis auftischen Lecker. um kurz nach Zwei mache ich mich auf die restlichen 5km zum Flughafen wieder zurück zu fahren. Es ist jetzt 14:20 als ich am Flughafen ankomme. In 10 Minuten soll Achim landen. Ich stele das Motorrad ab und eile in das Ankunfts Terminal. Achims Flug hat 15Min verspätung ok macht nis denke ich mir und setze mich hin und schaue dem Treiben zu. Schliesslich ist das Flugzeug gelandet nun heist es warten bis Achim durch den Zoll ist. Es ist nun 15:15 und Achim kommt mir entgegen und zieht ein saures Gesicht, der Zoll für das Motorrad hat um 15:00 zu gemacht und macht erst am Montag wieder auf.  Na klasse, wir begrüßen uns erstmal und was nun. Achim nimmt sich bis Montag einen Leihwagen. einen Suzuki Samurai mit 4x4 Antrieb. Mittlerweile ist es nach 16:00 und wir fahren wieder zum Nergiz motel nach Side zurück. Mit dem Geländewagen im Schlepptau geht es etwas langsamer zurück, ich kann jetzt nicht mehr so einfach üvberholen ohne Achim zu verlieren. Schliesslich in Side angekommen, ist Frank auch schon da. Wir Packen Achims Sachen in sein Zimmer und fahren nach Side in meine Lieblingsbar "StonesBar" und zischen ein paar Biere. 

9.Tag Sonntag

 

Da Achim ja noch kein Motorrad hat, werden wir  heute mit dem Samurai umher fahren und ich ihm die nähere Umgebung zeigen. Zuerst schauen wir uns das Amphitheater von Aspendos, ein sehr gut erhaltenes Theater wo auch schon "Wetten das" gastierte, an. Es soll in der Zéit von 161-180 n.Chr , also in der Kaiserzeit von Marc Aurel errichtet worden sein. Wirklich beeindruckend und es lohnt sich dorthin zu fahren und es sich anzuschauen. Weiter geht unsere Fahrt durch den Köprülü Kanyon über eine alte römische Steinbrücke aus dem 2 Jhr. n. Chr.,  die heute noch befahren wird, bis hinauf nach Selge und den dortigen Ruinen. Ich bleibe beim Auto zurück und setze mich an einen kleinen Imbiss, denn ich kenne ja die Ruinen. Einmal anschauen lohnt (1991),t aber zweimal lohnt sich nicht. Dort werde ich von einer Horde Kinder so im Alter von 5-8 umringt. Sie plappern munter drauf los ich engagiert zurück. Wir vestehen zwar kein Wort miteinander haben aber viel Spass.  Anschliessend fahren wir wieder zurück an Side vobei nach Manavgat und wollen uns die Antike kaum bekannte Stadt Telmessos anschauen, eine schöne Steile Schotterpiste führt durch einen Pinienwald hinauf auf ein bewaldetes Plateau. der Wald hat sich die durch ein Erdbeben zerstörte Stadt zurückgeholt und es macht einen ganz eigenen Reiz aus hier durch die Ruinen zu streifen. Schön ist es hier, vor allem ganz ruhig, kaum ein Touri kommt hier hoch und man ist ganz allein für sich und man kann die Ruhe geniessen. Herrlich. Nach der Abfahrt halten wir noch am Büyük Selale den Wasserfällen bei Manavgat. Ein herlicher Ort zum entspannen und ausruhen. Jetzt Anfang Mai ist es noch schön leer. Dieser Waserfäll stürzt in Terassen herunter, das dortige Restauran ist geschickt in den Wasserfall integriert worden ohne das man Nass wird. Auch bei großer Hitze ist es hier deutlich kühler als an der Küste oder im Landesinneren. Zurück in Side nimmt uns Hassan, den ich noch von früher kenne, mit in die Altstadt von Side.

10. Tag Montag.

 

Ich hoffe wir bekommen heute Achims Motorrrad aus dem Zoll. Wir planen so um 10:00 dort zu sein, ein kurzer Anruf bei Mahmut hat ergeben das der Zoll heute durchgegehend bis 16:00 da ist. Danke Mahmut. Wir stehen zeitig auf und nach dem Frühstück (wieder Menemen lecker)fahren  wir um 8:30 los. wir sind pünktlich um 10:00 am Flughafen. Den Wagen mpüssen wir bis 12:00 abgegebeb haben. Wir ssiefeln los zum Zoll,  es dauert nicht lange und Achim kann in den Zoll hinein und ich muss draussen warten. Warten, warten..... Ich hasse das!! Nach knapp ein einhalb Stunden kommt Achim glücklich wieder zu mir und wir können los, vorher noch schnell den Samurai abgeben. Endlich kann Achim sich wieder  auf sein Motorrad schwingen und wir fahren zurück nach Side. Morgen wollen wir Richtung Kappadokien aufbrechen und in Göreme übernachten.  Abends geht es dann wieder in die Altstadt, diesmal aber nicht solang, denn wir haben ja morgen noch viel vor uns.

11.Tag Dienstag

 

Heute fahren wir weiter bis nach Kappadokien. Der Abschied fiel uns schwer es war eine tolle Zeit im Nergiz Motel. Wir verlassen Side Richtung Süden und biegen kurz hinter Manavgat auf die D695 Richtung Konya, die Strasse führt durch das Taurusgebirge und wir schwingen in herrlichen Kurven bergauf. Wir geniessen den herrlichen Ausblick auf den Taurus mit seinen schneebedeckten Gipfeln. Immer wieder sind kilometerlange Baustellen  zu passieren, die llängste war knapp 50km lang. Die Fahrt auf den Schotterpisten liess Paris-Dakar feeling in mir emporwachsen und ich lies es so richtig fliegen. Kurz vor dem Üzümdere Milli Parki zweigt sich die Strasse und wir folgen weiter der Hauptroute nach Konya.

Konya lassen wir mehr oder weniger links liegen un folgen der D300 nach Aksarsay und weiter nis nach Nevsehir. Die Fahrt war weitgehend uninteressant und nicht sehr abwechslungsreich. Es geht über eine Hochebene (ca 1200m hoch) eine Steppenlandschaft mit kaum Agrarwirtschaft, aber es gibt einige Karawansereien zu bewundern. Wir befinden uns hier auf einem Ausläufer der Seidenstrasse nach China. Wir verpassen den Abzweig nach dem Ihlaratal mit seinen Höhlenkirchen werden  aber von den Karawnasereien Ağzıkarahan aus dem 13.Jahrhundert und Alayhan aus dem 11.Jahrhundert, sowie einem faszinierenden Brunnen werden wir voll entschädigt. So richtig Lust zum Ihlaratal zurückfufahren aben wir beide nicht, da es bald Abernd wird. Ein anderes mal halt. Gegen 19:00 erreichen wir ca. 13km östlich von Nevsehir unseren Campingplatz in Göreme in Kappadokien. Wir sind richtig geschafft das waren heute fast 500km. Die Zelte werden snoch schnell aufgebaut und wir stiefeln ins Dorf um noch was zu Essen zu ergattern. Cindy und Nomi dürften noch nicht da sein, falls sie es denn bis hierhin schaffen, wird es erst in zwei Tagen soweit sein.

12 Tag Mittwoch

 

Kalt war es heute Nacht hier auf 1100m Höhe. Ich bin noch so in meinem Schlafsack eingekuschelt und möchte gar nicht aufstehen. Die höher gehende Sonne treibt mich aber um fast 8:00 aus dem Schlafsack. Die Sonne brennt Erbarmungslos auf das Zelt. Achim ist da deutlich resitenter als ich und hält es knapp eine halbe Stunde länger aus. Nach der Morgentoilette gehen wir wieder ins Dorf und ergattern ein leckeres Früstück, zwar viel Gemüse (I-Bääh) aaber..... ich werde es in Syrein vermissen, ob wohl ich das noch gar nicht wissen kann. Heute werden wir uns nur die umliegenden Dörfer mit ihren Tuffsteinhöhlenkirchen  ansehen und Morgen dann eine Grössere Runde zum Erciyes Dag drehen, Ganz ehrlich ich habe mir die Namen der myriaden an Kirchen hier gar nicht gemerkt. Sehr sehenswert waren die unterirdischen Städte die zur Zeit der Christenverfolgung als Unterschlupf dienten.

13. Tag Donnerstag

 

Heute wollten wir zum Ercyies Dag dem ca.3900m hohen Vulkan. Er liegt 25km südlichvon Kayseri und überragt die auf 1000m liegende Stadt um 2900m. Wir geniessen die Fahrt duch Kappadokien, und machen uns Gedanken über das einfache Leben hier. Mit wie wenig man auskommen kann, möchte ich auf viele Annehmlichkeiten verzichten? So richtig glaube ich nicht das ich auf alles verzichten möchte. Was mich immer froh stimmt ist die Freundlichkeit und Fröhlichkeit der Leute. Im Gegensatz zu meiner Russland Visite 1992. Mein Fazit hier sind die Leute Arm und Glücklich ind Russland waren sie Arm und Unglücklich.  Leider hat Achim keine Bilder vom Ercyies und meine sind ja fort, so fehlen sie hier. Klickt auf den Link.

14. Tag Freitag

 

Heute wollen wir weiter fahren, allerdings kommen Nomi und Cindy wenn überhaupt frühestens heute Abend an. Schade aber wir haben ja auch einen straffen Zeitplan, ich schreibe den beiden eine Karte das wir schon weiter sind. Unser Weg führt uns nach Süden über die kililische Pforte bis zu Küste bei Adana und dann nach Süd Osten nach Iskenderun und weitr direkt an der Küste bis zu syrischen Grenze. Iskenderun  (Hatay) verblüfft mich hier gibt es so viele blonde und rothaarige Menschen. Haben hier die Angelsachsen auf den Kreuzzügen ihr Unwesen getrieben?  Etwa 30 km südlich von Iskenderun checken wir direkt an der Küste in einen Clubmed ein. Da wir die einzigen Gäst sind und das hier etwas verlassen wirkt können wir einen guten Preis aus handeln, für etwa 35 DM können wir hier im Doppelzimmer übernachten.

15.Tag Samstag

 

Nach einer erholsamen Nacht packen wir unserere Motorräder und machen uns direkt entlang der Küste auf den Weg nach Syrien. Der Weg war zuerst eine gut zu befahrene Schotterpiste. Später wurde sie deutlich ansprechender. Zu dem mussten wir etliche Militärkontollen über uns ergehen lassen, wobei ich eher vermute die wollten sich unsere Motorräder nur genauer anschauen. Einige zum teil tiefere Furten musten wir auch noch passieren, bevor wir kurz vor der Grenze bein Samandag wieder den Asphalt erreichen. Wir tanken hier noch einmal voll und plauschen mit türkischen Busfahrern bevor wir zur Grenze fahren.

Die Grenze. wir hatten mit mehr Schwierigkeiten und Zeit gerechnet. Das Carnet de Passage und das Visa ist schnell abgestempelt und nach einer halben Stunde waren wir in Syrien. Die Grenzbeamten waren sehr zuvokommend und freundlich. Wir folgen der 1 Richtung Latakia. Wir sind erstaunt wie grün das hier ist. bei Kirsana checken wir im örlichen "Grand Hotel" ein. Die Syrer sind freundlich und freuen sich sichtlich westliche Touristen zu sehen und lesen uns förmlich jeden Wunsch von den Lippen ab. Das Hotel ist ein Prachtbau. Wir zahlen umgerechnet 15 Dollar  pro Person für die Nacht  Es gibt sogar Bier. Boah geil, damit hatten wir nicht gerechnet.

16. Tag Sonntag

 

Heute haben wir nur eine kurze Etappe wir wollen bis zum Krak des Chevalliers einer der Kreuritterburgen im Orient. Sie liegt 30km westlich von Homs in den Ausläufern des Alawitengebirges nahe der Grenze zum Libanon. Nach dem für mich kargen Frühstück, I Bääh Hummus zum Früstück und dröges Fladenbrot sowie ein Ei und Marmelade, schwingen wir uns auf die Motorräder haben schnell Latakia an der Küste des Mittelmeeres erreicht. Hier Tanken wir voll. 5Dollar für 20L Benzin!!! Latakia liegt ungefähr 50km südlich der türkischen Grenze und gilt als Haupststadt der Alawiten. Wir folgen weiter der Küstenstrasse an traumhaften Stränden entlang und kommen schlieslich nach Tartus. Tartus liegt etwa 90km südlich von Latakia. Hier unterhält die russische Flotte ihren einzigen Stützpunkt im Mittelmeer. Wir halten uns hier nicht länger auf wir fühlen uns hier nicht so wohl wie in anderen Städten es herrscht eine eigenartige Stimmung hier. Keiner von uns kann sagen woran és liegt, aber wir verlassen eilig die Stadt, da war Latakia ganz anders.. In den Ausläufern des Alawitengebirges wird es kurviger und richtig schön zum fahren, es ist immer noch sehr grün und von der Wüste isz nocj nichts zu merken. Bei Hadida erreichen wir den Krak des Chevalliers und an seinem Fuße finden wir gleich eine Pension zu einem günstigen Preis, 5dollar für uns beide. Wir checken ein, laden das Gepäck ab und fahren mit den Mororrädern hinauf  zur Burg, Es sind von der Pension nioch ca 5km zu fahren bis wir  die vielen Kurven nach oben gemeistert haben. und direct an der Burg zum stehen kommen.. Die Burg ist in einem sehr guten Zustand, sie ist kampfloss durch eine List an die Araber gefallen. Leider wurde sie im syrischen Bürgerkrieg stark beschädigt. Das macht mich traurig. Nach genügend Fotos und einer Besichtigung landen wir in unserer Pension. Das Abendessen war gut, es gab sogar Schweinefleisch, da hier sehr viele Christen leben. Nur das allgegenwärtige muffige dröge Fladenbort und Hummus gefallen mir nicht, ich lerne aber im Laufe der Syrien Reise es zu tolerieren, es gab oft nichts anders.  

17. Tag Montag

Heute fahren wir mal nicht mit den Motorrädern da es sehr warm ist und wir wollen Saladins Burg besichtigen. Dazu haben wir uns ein Taxi gechartert das uns die 90 km hin und wieder zurück fahren soll. Das Taxi war ein uralter Mercedes 180 in einem sehr guten Zustand. wir eineigen uns auf 40Dollar für den ganzen Tag und alle sind zufrieden. War aber zähes verhandeln. Die Fahrt selbst war unspektakulär denn es war fast die selbe Strecke wie géstern, nur das wir Tarsus weiträumig umfahren  und uns mehr im inland aufhielten. Schlieslich erreichen wir die Burg. Sie liegt auf einer Hochebene und ist schon vom weiten zu sehen. Was raffienert ist das die um die Burg herum ein Graben gegraben wurde der sehr breit und tief ist. Das sollte es den Angreifern schwer machen in die Burg einzufallen. Heutzutage führt eine Strasse durch den Graben und man kann eine komplette Runde um die Stadt fahren. Sehr beeindruckend! Mühsam erklimmen wir die endlosen Stufen hinauf zur Burg. Unser Taxifahrer ist gleichtzeitig auch unser Fremdenführer. Wir können wählen die kleine Führung von 2h die mittlere 6h und die große Runde inkl einmal um die Stadtmauer kanpp 10h. Äh nein danke wir nehemn die kleine Führung mit den wichtigsten Sehenswüedigkeiten, der Zisterne den großen Saal wo schon Saladin und Tankred von Antiochia verweilten. Das ist eine der beinduckendsten Bauwerke die ich bisher gesehen habe, Es gab sogar Felder hier oben wo Ackerbau und Viehzucht betrieben wurde, einfach unfassbar riesig. Spät am Nachmittag fahren wir zurück und erreichen kurz vor der Dämmerung unsere Pension.

18. Tag  Dienstag

 

Warm ist es heute und wir wollen in die Wüste nach Palmyra, das wird ja heiter werden. Wir fahren Richtung Homs und von dort weiter durch die syrische Wüste es ist sehr heiss knapp unter 40°C.  Wir müssen ständig anhalten um etwas zu trinken. Mich fasziniert die Wüste sie ist einsam karg und lebensfeindlich, um so mehr überrascht sie mich mit Spuren  von Leben an den unmöglichsten Stellen. Wer sagt Wasser schmeckt nach nichts, der hat noch nie richtig Durst gehabt. Ich habe auf meinen Reisen Wasser schätzen gelernt und kann durchaus Unterschiede feststellen man wird "süchtig" danach. Nun Weiter, wir erreichen das antike Palmyra am frühen Mittag und finden auch sofort ein kleines Motel mit Klima Anlage in dem wir einchecken. Palmyra heute auch Tadmor genannt liegt etwa 160km östlich von Homs und im zentralen Hochland von Aleppo im Süden und Osten ist es von der syrischen Wüste umgeben. Die Ruinen selbst liegen in einer kleinen Oase. Südwestlich ist eine Bergkette. Auf der die Festung Qasr Ibn Ma'an liegt.

Abends in Palmyra

 

In Palmyra saßen wir draussen in einem Teehaus und ruhten uns aus als sich drei junge Syrer mit "Arafat-Tüchern" zu uns setzten. Da sie sehr gut Englisch sprachen kamen wir sehr schnell ins Gespräch und die drei luden uns Abends zu einer Party in der Wüste ein. Wir sagten zu. Vielleicht war das etwas naiv und dumm von uns aber wir hattenein gutes Gefühl dabei. Es wurde Abend und die drei holten uns mit einem alten Russischen Minibus mit Toyota Motor (da waren sie ganz stolz drauf) ab. Wir waren so 10 min unterwegs und schön querfeldein gefahren als einer von denen -meinte "Wir sind von der Hamas". Uups meinem Kumpel entgleisten alle Gesichtsteile ich muss ähnlich dämlich geschaut haben. Aber sie beruhigten uns und meinten es geht nur um ein Fest in der Wüste. Irgendwie hatten wir doch ein komisches Gefühl. Die Fahrt dauert noch so 3omin und wir kamen zu einer Zeltsiedlung in den Dünen an. Als wir ausstiegen kamen uns zwei ältere Herren in mit Turban und eine Art "Kaftan" entgegen küssten uns jeder auf die Wange und deuteten an mit Ihnen uns Zelt zu gehen. Wir mussten unsere Crosstiefel ausziehen uns betraten das Zelt. Es war riesig an einem Ende waren Sitzkissen rund um eine Feuerstelle gelegen nahmen wir Platz. Jetzt folgte eine schöne Teezeremonie allerdings nicht gut für unseren Zuckerspiegel denn was die da an Zucker in den Kessel fallen liessen Auweia. Sie nahmen einen großen ich nenne es mal "Zuckerhut" hauten mit einem Messer drauf und liessen alles, wirklich alles in den Kessel plumpsen, was ihn zum überlaufen brachte.
Der Tee war sehr lecker aber mir zu süß. Danach die üblichen fragen wer, wohin, sind wir verheiratet u.s.w. Ein schöner Abend. Einer von den drei Syrern die uns eingeladen hatten sagten so jetzt zeigen wir euch wie die Hamas Geld verdient. Öh was? wie? Auf einmal kamen sie ganze , Reisebusladungen voller Touris (Neckerman, TUI u.sw.) Die Tourimassen strömten zu dem Vorplatz am Zelt und syrische Folklore-Gruppen traten auf. Dann noch Souvenier Verkauf. Naja nicht so meins, aber der Zauber der Musik hatte mich doch gefesselt. Als der ganze Zauber vorbei war und die Touris verschwunden waren haben wir noch eine Zeitlang zusammen gesessen und über alles und nichts geredet. Wirklich nette Leute. Achso die Einnahmen der Hamas betrugen sich an diesem Tag auf etwa 4500DM . So gegen 23:00 brachten uns die drei jungen Syrer wieder zurück nach Palmyra zu unserem Motel. Was für ein Wahsinn das war.

19.Tag Mittwoch

 

Nach dem Abenteuer gestern Abend schauen wir uns heute Palmyra an. Palmyra war eine Bedeutende Stadt im römischen Reich in der Zeit von 100-270 n.Chr und wurde bei einer Rebellion im Jahre 273 n.Chr weitgehend zerstört. Im Jahre 592 n.Chr wurde Palmyra vom öströmischen Kaiser Justinian erneut stark befesigt da es an einer wichtigen Karawanenstrasse liegt. Nach 636 n.Chr. eroberten die Araber die Stadt und gelangte aber nie wieder zu der der Blüte wie in der römischen Zeit. Wir sind beeindruckt und lassen uns viel Zeit beim erkunden. Abends fahren wir noch in leichtem Rüstschutz zu alten Festung oben auf den Berg.

20 Tag Donnerstag

 

Wir wollen heute bis Damaskus fahren die Strecke führt uns etwa 80 km.  über die 90 nach Süden. Die Fahrt ist eintönig und zerrt an den Nerven, es ist heiss und staubig. Wir halten nur an um ein paar Fotos zu machen. Im weitern verlauf folgn wir der 53 und dann der 2 bis nach Damaskus. Damaskus empfängt uns mit einem Verkehrschaos wir wollen uns doch nur ins Hotel begeben. Ich bin froh Alukoffer zu haben, die mir ein bisschen Schutz seitlich gegben. An einer Ampel bitten wir ein Taxi bis  aber zum Kinda-Hotel vor uns her zu fahren. oki ich fand 20 Dollar ein bisschen viel, aber das war es Wert, wir hätten es nie gefunden. Am Hotel konnten wir die Motorräder in eine Garage bringen und zogen uns in unser Zimmer zurück. Das Abendessen war ok aber kein Markerschütterer. Morgen schauen wir uns Damaskus an.

21. Tag Freitag

 

Heute schauen wir uns Damaskus an, Was soll ich sagen, wir sind baff. Damaskus ist schöner als wir es uns träumen liessen. Die Omayaden Moschee, die Altstadt, die Deutsche Botschaft, Wow. Man kann über den Basar schlendern und sich die Auslagen anzuschauen ohne angesprochen zu werden. Viele alte amerikanische Strassenkreutzer im Bestzustand sind hier zu bewundern. Wir lassen uns viel Zeit und essen auf dem Basar. Erst gegen 21:00 sind wir wieder im Hotel. Morgen geht es nach Jordanien.

22. Tag Samstag

Wieder am Frühstückstisch bot sich mir das gewohnte Bild. Sagte ich schon das ich Hummus zum Frühstück hasse, das dröge Fladenbrot war mal wieder unterirdisch. Das Ei totgekocht aber mit Salz noch am besten. Für meinen Geschmack ist Syrien was das Frühstück angeht eine Katastrophe. Mal schauen wie es in Jordanien werden wird.

Wir checken aus und buchen einen Taxifahrer der uns aus der Stadt lotzt und als Rammschutz für uns fungiert.  Es istz wieder sehr warm und mir läuft der Schweiss den Rücken runter bis wir endlich auf der Schnellstrasse nah Süden sind und Gas geben können. Die Strasse wird immer schlechter und holpriger und wir kämpfen uns an vielen LKWs und Bussen vorbei. An der Grenze der Schock, unmengen von Menschen stehen hier an um nach Jordanien einzureisen. Es sind alles Pilger auf der Hadsch nach  Mekka. Das wird ja lustig werden. Die Grenzbeamten sehen uns und winken uns zu sich  und geleiten uns durch die Zoll Formalitäten. Mir ist ein wenig  mulmig als wir an den Schaltern und den wartenden Menschen vorbeigeleitet warden. Alle sind freundlich und so gelangen wir ganz nach vorne und haben die Grenze so in einer dreiviertel Stunde hinter uns gelassen. Wow! Wir sind in Jordanien.  

Jordanien überrascht uns im gegensatz zu Syrien mit der Moderne. An der Grenze findet man McDonalds und co. Wir sind erstaunt und fahren vor lauter Staunen einfach weiter.  Wir folgen der Strasse Richtung Amman, Wir sind erstaunt über den Super Asphalt hier, als plötzlich uns ein Polizeiwagen mit eingeschalteter Sirene ertönte. Hmm. Wir waren nicht zu schnell, Licht war auch an. Mit winkender Kelle bedeutet  man uns zu folgen und leitet uns auf einen Parkplatz, zu unserem erneuten Erstaunen folgten uns auch alle Pkws und Lkws. Die Polizisten stiegen aus und kamen mit lächelnden Gesichtern zu uns herüber. Uns wurde erklärt das wir jetzt so lange zu warten hätten bis der Scheich mit seinen Freunden vorbei ist. Sie führen ein Rennnen nach Akqaba am Roten Meer. Tatsächlich kamen so nach fast 20 min einen Horde Nobel Sportkarossen aller gängigen Marken vorbei gerauscht, äh nein besser gesagt geheizt. Was für ein Lärm! Schliesslich durften wir nach einer ernsten Ermahnung sich an die Geschwindigkeitsregelungen zu halten weiter fahren.   *Kicher* Wir folgten der 45 weiter nach Süden und bogen hinter Amman der Hauptstadt Jordaniens auf die 35 Richtung Dhiban und weiter bis nach Kerak wo wir fast am Toten Meer waren. Man konnte den Salzgeruch schon in der Luft war nehmen. Eigentlich war es noch zu früh um mit dem Fahren auf zuhören, aber die Hitze forderte ihren Tribut bei uns. In Kerak checkten wir in einem kleine Hotel mit Klima ein. Die in Kerak vorhanden Kreuzfahrerfestung die zum Königreich Jerusalem gehörte sparten wir uns wegen der Hitze.  Wir genossen stattdessen das Jordanische Abendessen auf der Terasse. Ich muss nicht erwähnen das es mal wieder Hummus als Beilage gab. Die Jordanische Küche unterscheidet sich nicht wesentlich von der Syrischen und ich hege schon arge Befürchtungen was das morgendliche Frühstück angeht.

23. Tag Sonntag

 

Ich habe schon mal besser geschlafen, das lag micht an der Matraze sondern daran das die Klima ihren Geist auf gab und wir so vor uns hin ausdünstetetn. Nach einer ausgiebigen Dusche machten wir uns auf zum Früstück. Auf den ersten Blick alles wie in Syrien, doch war war das dort in der Ecke , Baguettes. Yeehaw. Honig Yeehaw, Nutella doppel Yeehaw!  Wir schlangen eine Menge in uns herein, so ausgehungert waren wir. Sichtlich zufrieden schwingen wir uns auf die Mopeds und fuhren weiter unserem heutigen Tagesziel entgegen dem Wadi Rum. Hier wollen wir mindestens 2 Tage bleiben und  einmal das Wadi Rum und die etwas weiter nördlich gelegene antike Stadt Petra anschauen. Direkt am visitor Center ist eine Campingplatz auf dem wir einchecken und erst mal nichts tun. Es waren heute keine 200km aber die Hitze... Hier fast am Roten Meer ist es deutlich kühler und wir frieren fast bei 32°C. Auf dem Platz ist ein deutsches Pärchen auch mit einer DR-BIG eiquartiert und wir verbringen am Lagerfeuer einen schönen Abend.  

24. Tag Montag

 

Die Sonne prügelte uns früh aus den Zelten. Wir geniessen ein Frühstück wieder mit Baguettes,natürlich lies ich das Hummus wieder links liegen. :) Wir chartern heute ein Taxi, da wir den ganzen Tag in Petra herumstiefeln wollen und uns nicht mit den Motorradsachen belasten. Das Taxi ist schnell geordert und wir zahlen für die 80km hin und zurück knapp 50DM das geht ja. Die Fahrt verschweige ich lieber, entspanntes Fahren ist etwas anderes. Schliesslich und endlich kommen wir am Vistor Center in Petra an. Petra war in der Antike die Hautpstadt der Nabbatäer und wurde 1985 ins weltkulturerbe der Unesco aufgenommen. Bekannt ist Petra auch aus dem dritten Indiana Jones Film "Indiana Jones und der letzte Kreuzzug". Wir sind beeindruckt und können uns gar nicht satt sehen. Zuerst muss man durch eine sehr enge Schlucht und kommt dann in eine breitere Schlucht mit den aus dem Stein gemeisselten Gebäuden, Erst spät am Nachmittag sind wir wieder bei unserem Taxi und ergeben uns in unser Schicksal. Doch der Taxifahrer fährt im Gegensatz zu heute Morgen etwas gesitteter, beruhigt uns allerdings nicht sehr, da er nun eine gewaltige Fahne hat. Am Campingplatz genehmigen wir uns erstmal ein Beruhingungsgetränk. Morgen erstmal entspannen bevor wir gegen Nachmittags das Wadi Rum erkunden.

25.Tag Dienstag

 

Wir faulenzen den ganzen Vormittag wir sitzen im Restaurant am Campingplatz lesen, quasseln oder dösen ein bisschen vor uns hin. Gegen 15:00 machen wir uns auf zu unserem Tourguide im Nachbardorf. Er begrüsst uns fröhlich und wir steigen auf seinen Uralt Toyota Pickup. Das deutsche Pärchen (leider weis ich die Namen nicht mehr) mit der Big hat sich und angeschlossen. Wir zahlen jeder so ca 40DM für die Tour die bis Sonnenuntergang dauern wird. Wir stehen auf der Ladefläche und halten uns an der umlaufenden Reling fest und geniessen die Fahrt durch das Wadi Rum. Der Fahrer lässt es ganz schön fliegen und jauchzen bei jedem Hügel den wir fas überfliegen. Yehaw! Es ist grandios hier, uns bietet sich eine grandiose Landschaft. Wow ich bin hin und her gerissen. Gegen 18:00 halten wir bei Nomaden an und  picknicken. Gegen 19:30 fahren wir weiter zu einem Aussichtspunkt und sehen dem Sonnenuntergang zu. Wir bleiben bis es dunkel ist. Welch ein toller Sternenhimmel. Doch wir müssen zurück ans Camp das wir gegen 22:30 erreichen. Ein toller Tag wir fallen zufrieden in unserer Schlafsäcke.

26.Tag Mittwoch + 27. TG Donnerstag

 

So langsam müssen wir wieder zurückfahren nächste Woche geht unsere Fähre zurück nach Venedig. Heute haben wir eine lange Tagesetappe vor uns und wollen bis nach Syrien in die nähe von Homs. Dort wollen wir wieder in die Pension am Krak de Chevallier gehen, wo wir schon auf der Hinfahrt waren. Wir haben unterwegs nur zum Tanken angehalten und keine Fotos geschossen, Es war später Abend als wir in die Pension einliefen. Der Besitzer hatte ein einsehen mit uns und machte uns noch ein Abendessen. Morgen mieten wir und ein Taxi und sehen und Homs und Hama an.

 

Donnerstag

 

Das Taxi wartet auf uns. Es ist 10:00 Morgens und wir fahren zuerst nach Hama um uns die Wasserräder von Hama   am Orontes Flus anzusehen.

Sie werden in Syrien Norias genannt und sind riesige Schöpfräder dessen Ursprünge bis in die byzantischen Zeit zurück gehen. Wir sind beeindruckt, wir verbringen viel Zeit in dieser tollen Stadt. wir erreichen Homs am späten Nachmittag und haben nur Zeit um uns einige Kirchen an zu sehen. In der St.Marienkirche in Homs wird der Sage nach der Gürtel der Jungfrau Maria aufbewahrt. Doch leider ist es nun spät und wir müssen zur Pension zurück.  Morgen geht es zurück in die Türkei wir wollen bis nach Anamur. Das wird ein langer Tag.

29.Tag Freitag

 

Nach dem Früstück schwingen wir uns auf die Moppeds und es geht über Lattakia wieder nach Norden. An der Grenze schliesslich geht es wieder fix mit dem Grenzübertritt. Wir haben das Gefühl als wollten sie uns so schnell wie möglich los werden. Jetzt sind wir wieder in der Türkei. In Antakya der Kulturschock Frauen in kurzen Rücken, Wow. Da schauen wir gerne hinterher, leider leidet auch die Aufmerksamkeit und ich registriere vor lauter schauen ein querendes Fahrzeug  erst sehr spät. Uff nochmal gut gegangen. Jetzt aber aufpassen. wir folgen der E31 über Iskenderun  Richtung Adana. Eine langweilige Schnellstrassenfahrt, aber wir müssen Strecke machen, denn wir müssen am Mittwoch in Izmir sein um die Fähre zu erwischen. Mittlerweile sind wir etwas genervt, da der Verkehr doch recht Aggressiv heute ist. Spät am  Abend erreichen wir den Campingplatz in Anamur. Wir sind so erledigt das wir nur die Liegematten und die Schlafsäcke ausrollen und uns hinein werfen.

30. Tag Samstag

 

Morgends wachen wir total zerstochen auf, das war eine blöde Idee nicht die Zelte auf zubauen. Wir packen unser Geraffel fix ein und Früstücken noch im Campingresaturant, bevor wir die herrliche Küstenstrasse bis hinauf nach Side fahren um bei meinen Freunden im Nergizmotel noch ein paar Tage auszuspannen. Kurz hinter Anmur  geht es los Kurve um Kurve windet sich die Strasse an der Küste entlang. Wir sind begeistert. Gegen Mittag erreichen wir Alanya und nache einer kurzen Mittagsrast oben an der Festung und wir erreichen gegen 15:00 Side, Wir werden herzlich empfangen und fühlen uns wie zu Hause. Wir zischen win paar Efes und gehen danach Duschen. Der Rest des Tages faulenzen wir am Pool und machen nix ausser trinken und Essen.

 

Sonntag, Montag Dienstag und Mittwoch

 

Wir machen nicht viel und fahren kaum durch die Gegend und verbringen viel Zeit in Side am alten Hafen. Erholung pur. Wir  veabschiedn uns Dienstags von unseren Freunden in Side. Es geht weiter mit einerZzwischenübernachtung In Ölü Deniz, und wir erreichen Mittwoch Abend die Fähre nach Venedig.

37.TagSamstag

 

Nach 72h auf See erreichen wir Venedig, unsrere Reise geht nun zu Ende. Vor uns liegen nur noch 1100km Autobahn und wir sind zu Hause. Wir sind immer  noch völlig platt von den vielen Eindrücken die wir auf dieser Reise gewonnen haben. Was mkr sehr gut gefallen hat war Syrien. Ich bin dermaßen positiv übrrascht worden das ich gerne mal wieder dort hin fahren werde. Auf Grund der aktuellen Eriegnisse wird das aber vorerst ein Wu.nschdenken bleiben, Jordanien war schön, aber emotional hat mir Syrien mehr zugesagt. Ich hoffe euch hat der Reisebericht gefallen.

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